Der klassische Zahnabdruck gehört zu den unbeliebtesten Momenten beim Zahnarzt: ein voller Löffel Abformmasse, mehrere Minuten Stillhalten, bei vielen Menschen ein Würgereiz. In unserer Praxis ist er für die meisten Anwendungen nicht mehr nötig.
Wie der Scan funktioniert
Eine kleine Kamera wird an den Zähnen entlanggeführt und erfasst sie dreidimensional. Auf dem Bildschirm entsteht dabei in Echtzeit ein Modell Ihres Gebisses. Der Vorgang dauert wenige Minuten, ist berührungsarm und lässt sich jederzeit unterbrechen.
Was das praktisch bedeutet
Kein Material im Mund. Für Menschen mit ausgeprägtem Würgereiz ist das häufig der Unterschied zwischen einer machbaren und einer unangenehmen Behandlung.
Weniger Fehlerquellen. Abformmassen können beim Aushärten und beim Transport minimal schrumpfen. Digitale Daten tun das nicht. Sie gehen direkt an das Labor oder an unseren 3D-Drucker.
Sie sehen mit. Das Modell erscheint sofort auf dem Bildschirm. Wir können Ihnen an Ihren eigenen Zähnen zeigen, worüber wir sprechen – das ersetzt manche Erklärung.
Vergleich über die Zeit. Gespeicherte Scans lassen sich übereinanderlegen. So wird sichtbar, ob sich eine Zahnstellung verändert oder Zahnfleisch zurückgeht – lange bevor es auffällt.
Wo er zum Einsatz kommt
Bei Kronen, Brücken und Inlays, in der Kieferorthopädie für die Planung von Alignern und Apparaturen, bei Schienen gegen Zähneknirschen, beim Sportmundschutz und bei der Planung von Implantaten.
In wenigen Situationen bleibt der klassische Abdruck weiterhin sinnvoll. Wir sagen Ihnen, wenn das in Ihrem Fall so ist.