Zum Inhalt springen
Rigaer Str. 8, 10247 Berlin-Friedrichshain 030 82717118

Leistungen

Behandlungsablauf in der Kieferorthopädie

Von der ersten Beratung bis zur Stabilisierung – Schritt für Schritt.

Eine kieferorthopädische Behandlung dauert Monate bis Jahre. Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen, hier der Ablauf im Überblick.

1. Erstberatung

Das erste Gespräch findet in unserem Beratungsraum statt – ohne Behandlungsstuhl und ohne Geräte. Wir hören zu, was Sie stört, sehen uns die Situation an und sagen Ihnen ehrlich, ob eine Behandlung sinnvoll ist. Nicht jede Abweichung von der Idealstellung muss korrigiert werden.

2. Diagnostik

Wenn Sie weitermachen möchten, folgt die vollständige Analyse: digitale Abformung mit dem Intraoralscanner, Fotos, Panoramaröntgen und Fernröntgenseitenaufnahme (FRS). Bei komplexen Fällen ergänzt die digitale Volumentomographie das Bild dreidimensional.

3. Behandlungsplan

Sie erhalten einen schriftlichen Plan: das Behandlungsziel, die vorgesehene Apparatur, die voraussichtliche Dauer, die Kosten und den Anteil, den Ihre Krankenkasse übernimmt. Diesen Plan können Sie in Ruhe zu Hause prüfen. Fragen dazu beantworten wir in einem zweiten Termin – bevor irgendetwas eingesetzt wird.

4. Vorbereitung

Vor Behandlungsbeginn müssen Karies und Zahnfleischentzündungen behandelt sein. Eine professionelle Zahnreinigung schafft die Ausgangslage. Dieser Schritt wird nicht übersprungen: Zähne lassen sich nur dort sicher bewegen, wo der Zahnhalteapparat gesund ist.

5. Aktive Phase

Die Apparatur wird eingesetzt oder ausgehändigt. In den ersten Tagen fühlen sich die Zähne empfindlich an und das Sprechen ist ungewohnt – beides legt sich meist innerhalb einer Woche.

Kontrolltermine finden je nach System etwa alle sechs bis zehn Wochen statt. Dabei wird die Apparatur nachgestellt, der Fortschritt überprüft und die Mundhygiene kontrolliert. Diese Termine sind kein Formalismus: Ausgelassene Kontrollen verlängern die Behandlung, manchmal erheblich.

6. Stabilisierung (Retention)

Zähne haben die Neigung, in ihre alte Position zurückzuwandern. Deshalb endet die Behandlung nicht mit dem Abnehmen der Spange, sondern geht in die Stabilisierungsphase über: mit einem dünnen Draht auf der Innenseite der Frontzähne, mit einer herausnehmbaren Schiene für die Nacht oder mit beidem.

Dieser Teil wird häufig unterschätzt. Ein Rückfall nach jahrelanger Behandlung ist ärgerlich und vermeidbar – die Retention ist der Preis dafür, dass das Ergebnis bleibt.

7. Nachkontrollen

Auch nach Abschluss sehen wir uns in größeren Abständen wieder, um die Stabilität zu prüfen und den Zustand der Retentionsgeräte zu kontrollieren.

Fragen zu dieser Behandlung?

Im persönlichen Gespräch klären wir, was in Ihrem Fall sinnvoll ist – in Ruhe und ohne Behandlungsstuhl.